Rentner bedrohen unser Leben!

Letztens ging ich auf der Straße spazieren,
da fing so´n Opa an mir am Bein zu ziehn,
ich schlug ihm sofort die Schnauze rein
er brach sich sofort sein Nasenbein

Wer kennt Mann mit Krückstock?
Brutaler Opa in Jena unterwegs

Die Polizei in Jena bittet um Hinweise zu einem älteren Mann, der sich des Öfteren am Nachmittag im Bereich zwischen CineStar und dem Jeanskeller aufhalten soll. Dabei belästigt er andere Personen mit seinem Krückstock.

Im konkreten Fall, der bei der Polizei zur Anzeige kam, hat er einem 13-Jährigen mit dem gebogenen Ende seines Krückstocks das Bein weggezogen, sodass dieser stürzte und sich verletzte.

Der Mann wird wie folgt beschrieben: ca. 70 – 75 Jahre alt, ca. 1,73 m groß, gehbehindert mit Krückstock, trägt eine gelbe Armbinde mit drei schwarzen Punkten, leichter Oberlippenbart, graue Baskenmütze.

Quelle: Jenaer Nachrichten

Hallo Jena – Kurz gelacht!

Zwei Bilderwitze für alle, die Bilder lieben!

Quelle: Jena. mooo!

Schockschwerenot, in Stadtroda ist was los

Laufrad weg

Ein Grün-weiß-Silberenes Kinderlaufrad ohne Pedale und Kette wurde Donnerstagnacht in Stadtroda gestohlen. Das Rad wirkt optisch wie ein BMX-Fahrrad und stand nicht abgeschlossen in einem Hausflur.

Hinweise zu den Taten nimmt die Polizei Stadtroda unter 036428 640 entgegen.

Fahndungsfoto, nachgestellte Szene („Hallo Jena!“–“Redaktion“):

Quelle: Jenaer Nachrichten

„Wo der Unternehmergeist zu Hause ist“

Guckguck, wir machen was mit Geheld!
Guck Guck, wir machen was mit Geheld!

Ein Lehrstück in Sachen ‚Was macht eigentlich ein Wissenschaftler?‘ liefern uns die Entwicklungspsychologen aus Jena. Erstmal brauchts Forschungsbedarf. Der besteht darin, dass die

[…] Gesamtwirtschaft […] in Zukunft immer mehr angewiesen [ist] auf innovativen Unternehmergeist und auf Erfindungen […]

Die Entwicklungspsychologen fragen sich nun, wie der unternehmerische Geist gedeihen kann. Also, Hypothese aufstellen:

[…] dass bereits Kinder und Jugendliche Kompetenzen aufweisen, die auf eine spätere unternehmerische Tätigkeit hindeuten können. Was sie in ihrer Jugendzeit tun, wie ihre Persönlichkeit beschaffen ist und wie sie ihre Umwelt erfahren, könnte für Gründungsabsichten eine Rolle spielen, so die Hypothese von Martin Obschonka und seinen Kollegen, Eva Schmitt-Rodermund und Lehrstuhl-Direktor Professor Rainer K. Silbereisen.

Dies bestätigen die Forscher gerne:

Als diese frühen unternehmerischen Kompetenzen benennt das Team Führungsqualifikation, Erfindergeist und frühe kaufmännische Fähigkeiten. Als Mannschaftskapitän im Sport, Schulsprecher oder Leadsänger einer Band etwa zeige sich die Fähigkeit, andere anzuleiten und hinter sich zu versammeln, erklärt Martin Obschonka. Der Erfindergeist sei spürbar in Experimenten, die ein Jugendlicher unternimmt, ob nun physikalisch-chemischer oder künstlerischer Art. Das Interesse am Kaufen und Verkaufen zeige sich etwa im Handeln mit Stickern oder im Versuch, mit dem Verkauf von Spielzeug an Geld heranzukommen, benennt Obschonka weitere Beispiele.

Die Handlungsanweisung, die aus dieser Studie hervorgeht, liefert die Regionalpresse:

Dass dahingehend sich schon im Kindesalter abzeichnende Interessen nicht eingedämmt, sondern unterstützt werden sollten, dieser Schluss ließe sich auf der Grundlage der Jenaer Studie ziehen.

Dass der Stickerhandel nicht zum Drogenhandel und der Verkauf von Spielzeug nicht zur Kleinkriminalität mutiert, sondern der Gesamtwirtschaft (!) dient, das muss sichergestellt werden. Denn schließlich solls den kleinen Rackern nicht besser gehen als uns! Achja, und die Verleihung des akademischen Titels als Sahnehaube der wissenschaftlichen Tätigkeit nicht zu vergessen.

Quelle: TLZ und die weitere Karriere des Begriffs ‚unternehmerische Persönlichkeitsstruktur‘ und des dazugehörigen Wissenschaftlers gibts hier.

Wer im Redaktionsbüro sitzt, sollte nicht mit Witzen schießen

Martin Sonneborn ist Ex-Chefredakteurin von Titanic, Bundesvorsitzende der Partei ‚Die PARTEI‘ und ‚intelektuelle Heckenschützin‘ (Spiegel Online). Wenn sie die FSU-Stura parodieren wollte, sie würde wohl – in Anspielung auf die Genderwahnsinn – eine kleine Gremienführer-Heftchen erarbeiten, die ganz provokant in der generischen Femininum geschrieben wäre. […] Oder Martin Sonneborn bleibt einfach zu Hause und lässt die Stura weiterhin sich selbst karikieren.

Wir von „Hallo Jena!“ haben keine Ahnung, was Martin Sonneborn machen würde. Wir maßen uns auch nicht an, das zu halluzinieren. Wir wissen nur, was wir machen würden, wenn wir was parodieren wollten, nämlich das:

Unser ganz lockerer und unverkrampfter, unser „Wir haben 2013, den Witz wird man ja wohl mal machen dürfen“– Vorschlag zur ‚Endlösung der Bierfrage‘1:

Bier1

Und noch ein Sparwitz:

Quärelen: Akrützel S. 1 und 14

  1. Für alle, die keinen Bock haben, dieses elendige Blatt (online ist es sogar physisch eine Qual) zu lesen, hier der casus belli. Unter dem Motto ‚Stiftung Kneipentest‘ (witzwitzlachlach) erdreisten sich die Studentenredakteure zu folgender Dummheit: „Es reicht. Wir haben die Schnauze voll vom Schnösel-Hipster-Studententum, wir wollen Dreck. Den Dreck der Arbeiterklasse, den Staub der echten Menschen. Weg von bunten Cocktails mit Früchten aus Ländern, die wir nicht mal auf der Landkarte finden, weg von Bohème und Klasse. Aber wohin? Für euch durchstreifen wir die Peripherie Jenas und finden die Endlösung der Bierfrage.“ [zurück]

Eine Seite im Internet

Eine Pyramide in Jena.
Ganz schön aufwendig die neue Brunnenabdeckung vor dem Phyletischen Museum für den Winter. War bestimmt nicht ganz billig. Weiß jemand, wer das bezahlt hat und zu welchem Preis?

Da die Machart ähnlich der von Schwimmbadüberdachungen ist, würd ich auf eine Zahl um die 1.000 bis 2.000,- EURO tippen.

Warum wurde dies eigentlich notwendig? Was muss im Winter geschützt werden, wenn kein Wasser im Brunnen ist?

Ganz schön aufwendig, die Seite Jenapolis. Ist bestimmt nicht ganz ohne, das Ding am Laufen zu halten. Weiß jemand, wer dort schreibt und zu welchem Preis?

Da die Machart ähnlich der einer Abiturzeitung ist, würd ich auf halbgebildete Mittelständler tippen.

Warum wurde dies notwendig? Was muss in Jena so penetrant berichtet werden, wenn eh kaum was geschieht?

Quelle: Jenapolis

Waffentrick

Nach Enkeltrick inkorrekt neues aus der Kategorie ‚Basteln mit Plaste‘ vom Polizeivolontär aus Jena:

Nach einem Bürgerhinweis wurde am 14. Januar 2013 gegen 18:40 Uhr in einer Straßenbahn in Richtung Zwätzen ein 47-Jähriger festgestellt, der eine Waffe mit sich führte.

Nach näherer Prüfung handelte es sich um die Nachbildung eines Maschinengewehrs aus Plaste. Die Echtheit der Nachbildung führt nun zu Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Waffengesetz. Laut Gesetz ist das Führen einer Anscheinswaffe, die den Eindruck einer echten Waffe erweckt, ist in der Öffentlichkeit verboten. Der 47-Jährige wies zudem einen Atemalkoholwert von 1,58 Promille auf.

Quelle: Jenaer Nachrichten

Ostdeutschrap (Klassiker)

Spazige Namen mit Z – check
Garagen im Hintergrund – check
Negativvideoaufnahmen – check
Knieend Posen – check
Lustige Armbewegungen – check
Griff in die Jogginghose – check
Wohlstandsbäuche – check
Stinkefinger zeigen – check
Inszenierung von Gefahr – check

Ausrufezeichen! Ausrufezeichen! Überall überall Ausrufezeichen!

Unser Lied für die Jenaer Nachrichten:

Nachrichtenmangel!
Nachrichtenmangel!
Überall überall Nachrichtenmangel!
Da hilft nur noch: Ausrufezeichen! Ausrufezeichen!
Einkaufsmarkteröffnung!
Einkaufsmarkteröffnung!
Überall überall Einkaufsmarkteröffnung!
Da hilft nur noch: Ausrufezeichen! Ausrufezeichen!

Was sie wirklich kaufen wollen
wissen sie noch nicht.
Julia möchte sich vielleicht ein Tablet PC kaufen
„Der Werbepreis ist gerade sehr günstig, ich habe vorher im Internet recherchiert.“
Draußen vor dem Laden tritt die Meute an,
alle gespannt,
da hilft nur noch: Ausrufezeichen! Ausrufezeichen!

Melodie:

Nur noch wenige Minuten bis 06.00: Die Spannung steigt! Die 43 neuen Saturn-Mitarbeiter läuten gemeinsam mit Geschäftsführer Lutz Schlosser den Countdown ein! Schlosser zählt feierlich mit seinem Personal die letzten zehn Sekunden runter.

Punkt 6 Uhr gehen die Rolltore des Elektrofachmarktes hoch! Unter tosendem Beifall schwappt eine gigantische Welle von begeisterten Kunden in den über zwei Stockwerke mit insgesamt 3.000 Quadratmetern großen Fachmarkt! Und das um diese Uhrzeit!

Quelle:
Jenaer Nachrichten

Ey große Kapitalismuskritik,

ja, du. Sag mal, was bistn du für eine? Um dich gehts nicht, sagen die. Es geht um Kritik an Vertreibung, Ausbluten und Abwanderung. Übles Vokabular. Liebe „große Kapitalismuskritik“, lass dich doch mal blicken. Vielleicht hast du bessere Begriffe im Gepäck als die des Heimatschutzes.