Hallo „Hallo Leipzig!“

Endlich hat es die „Hallo Jena!“-Redaktion geschafft eine längst überfällige Stellungnahme zur Situation bei „Hallo Leipzig!“ zu verfassen. Dort wird nämlich unter dem Deckmantel der Kritik („Gegen jeden Provinzialismus!“) einer „Medienberichterstattung gegen die Region“ der Raum genommen. Mit der blockierten Website stellen sich „die Leipziger“ gegen eine kritische (lustige) Auseinandersetzung mit der ostzonalen Provinz und schützen somit, entgegen ihrer Idee („Stützpunkt gegen die provinziale Hegemonie“), ihre liebgewonnene Heimat. Bei genauer Betrachtung der „Hallo-“-Blogs müsste deutlich werden, dass es doch überall das Gleiche ist (kläffende Rentner, mundartgeile Fussballfans, demente Regionalberichterstattung, Regionalgeld & -romantik und Nazis). Nur in Leipzig nicht, denn dort ist man links! Als würde hinter regionalen Eigenarten (Conne Island, Szenekneipe und Spätshops) die Unerträglichkeit verschwinden.

In diesem Sinne: Gebt den Blog frei! eijeijei eijeijeijei


36 Antworten auf „Hallo „Hallo Leipzig!““


  1. 1 Hallo Leipzig! 01. Dezember 2010 um 21:59 Uhr

    Was muss das für ein schäbiger Kleingeist sein, der hinter einem vergebenen URL hertrauert.

    (frei nach Matthias Beltz)

  2. 2 sabbel 01. Dezember 2010 um 22:52 Uhr

    geht besser mal auf die argumente ein

  3. 3 Hallo Leipzig! 01. Dezember 2010 um 23:38 Uhr

    Was Du so alles Argumente nennst. Aber bitte:

    Dort wird nämlich unter dem Deckmantel der Kritik („Gegen jeden Provinzialismus!“) einer „Medienberichterstattung gegen die Region“ der Raum genommen.

    1. Kritik ist keinesfalls unser Anliegen. Wenn eine simple Bekundung der Feindschaft schon als Kritik gewertet wird, so verrät das allerdings einiges über die Kritiker der „Kritiker“ und ihre Argumente ;)
    2. Was ist denn „Medienberichterstattung gegen die Region“? Doch eher für die Region. Noch einmal frei nach Matthias Beltz: „Lokalblogs? Ratten.“

    Mit der blockierten Website stellen sich „die Leipziger“ gegen eine kritische (lustige) Auseinandersetzung mit der ostzonalen Provinz und schützen somit, entgegen ihrer Idee („Stützpunkt gegen die provinziale Hegemonie“), ihre liebgewonnene Heimat.

    1. Wir zählen Leipzig nicht als ostzonale Provinz, sondern als „letzte Bastion der ostzonalen Zivilisation“, was einer der Hauptgründe der Besetzung ist. Steht aber auch in unserem – wahrscheinlich zum Lesen zu langen – „Manifest“.
    2. Entgegen unserer Idee ist da nichts. Wir schützen unsere „liebgewonnene Heimat“, Leipzig, ja „gegen die provinziale Hegemonie“. Also gegen Euch, werte Lokalredakteure.

    Bei genauer Betrachtung der „Hallo-“-Blogs müsste deutlich werden, dass es doch überall das Gleiche ist.

    Und diese elende Gleichheit muss auf Blogs nicht auch noch reproduziert werden. Blogsport ist schon langweilig genug, noch mehr von diesem Provinzkritikspaß-Einheitsbrei wollen wir nicht.

    Nur in Leipzig nicht, denn dort ist man links!

    Ist „man“ das? Und wir dachten es wären gerade Linke, die sich kritisch (lustig!) mit kläffenden Rentnern, mundartgeilen Fussballfans, dementer Regionalberichterstattung, Regionalgeld & -romantik und Nazis beschäftigen.

    Als würde hinter regionalen Eigenarten (Conne Island, Szenekneipe und Spätshops) die Unerträglichkeit verschwinden.

    Hier kommt sie sogar erst aus solchen Etablissements! Aber das ist nicht Punkt. Der ist, daß wenigstens der provinzielle Teil der Unerträglichkeit Leipzig zumindest virtuell vorerst erspart bleibt.

    Dank „Hallo Leipzig!“!

  4. 4 mdr deutsches fernsehballett 02. Dezember 2010 um 0:51 Uhr

    was labert der spast?

  5. 5 Hallo Leipzig! 02. Dezember 2010 um 1:03 Uhr

    Der „spast“ erkennt jedenfalls ebenso wie Du die Vorteile der Anonymität, fällt deswegen aber dennoch nicht hinter die eigenen zivilisatorischen Mindeststandards zurück und unterlässt behindertenfeindliches Zurückpöbeln.

  6. 6 birte karalus 02. Dezember 2010 um 9:35 Uhr

    hä? was ich nicht sehe, gibts nicht, oder was?

  7. 7 Administrator 02. Dezember 2010 um 9:41 Uhr

    Liebe „Hallo Leipzig!“,

    der Unterschied zwischen „uns“ und „euch“ ist, dass „wir“ die (gerne auch virtuelle) Gegenwart nicht beherrschen wollen, sondern versucht sind sie auf ihren warnenden Nenner zu bringen.

    Wir sagen Tschüss und liebe Grüße,

    „eure“ schäbigen Kleingeister bzw. Ratten

  8. 8 matthias beltz 02. Dezember 2010 um 11:41 Uhr

    ich hasse hallo leipzig

  9. 9 ralf keidel 02. Dezember 2010 um 11:47 Uhr

    wie ich :(

  10. 10 matthias beltz 02. Dezember 2010 um 12:06 Uhr
  11. 11 Administrator 02. Dezember 2010 um 12:10 Uhr

    Hee Beltz, Meinst du etwa „uns“?

  12. 12 großenhainer 02. Dezember 2010 um 12:10 Uhr

    dann ist d.harnasch linker?@hallo

  13. 13 ogungbure 02. Dezember 2010 um 14:54 Uhr

    ich hab hallos argumentation nun 4x gelesen. ich verstehe es nicht. bitte erklären

  14. 14 matthias beltz 02. Dezember 2010 um 16:04 Uhr

    am besten die feinkritischen leipziger glubschen klotzen einfach in ihren glanzvollen schweinetrog, schlürfen zivilisiert durch denn matschigen schnee und helfen ab und zu mal einer oma über die straße. im anschluss könnte man noch aus wörterbüchern jegliches humorig aufwuchernde moment rot einfärben oder halt die schneeschuhe zivilisiert trocken föhnen.

    typisch provinziell ohne niveau sage ich: halloleipsch.blogsport (noch zu vergeben)

  15. 15 Administrator 02. Dezember 2010 um 16:55 Uhr

    Dem Administrator kommen die Tränen. :((

  16. 16 Hallo Leipzig! 02. Dezember 2010 um 18:46 Uhr

    der Unterschied zwischen „uns“ und „euch“ ist, dass „wir“ die (gerne auch virtuelle) Gegenwart nicht beherrschen wollen, sondern versucht sind sie auf ihren warnenden Nenner zu bringen.

    Das Einfordern eines URLs sieht nur nicht gerade nach einem „warnenden Nenner“ aus, sondern nach genau dieser Beherrschung des Virtuellen. Alles auf einen Nenner bringen zu wollen, indem sich andere Meinungen unterzuordnen haben, ist genau diese Hegemonie, der sich „Hallo Leipzig!“ entgegenstellt.

    Im übrigen hat sich noch NIEMAND mit der ernsthaften Bitte um den URL, um diesen als Adresse für ein Medium nutzen zu können, bei uns gemeldet. Wenn das jetzt als Reaktion auf diesen Satz passiert, können wir das leider nicht mehr ernstnehmen. Es war lange genug Zeit, um Interesse an der Nutzung zu bekunden, stattdessen war immer nur die Rede vom Blockieren und der moralischen Implikation, daß sich so etwas nicht gehöre.

    Das deutlich zu machen sind wir ebenso angetreten und die Argumentlosigkeit und der Hass, der uns entgegenschlägt, gibt uns recht.

    Wir sagen ebenso Tschüss und liebe Grüße,

    „eure“ Beherrscher der Gegenwart

  17. 17 Administrator 02. Dezember 2010 um 19:13 Uhr

    Es ist der Ruf nach Freiheit (für eine URL, was durchaus deppert ist) und nicht der Wunsch, sie an „Hallo Jena!“ zu übergeben, geäußert wurden. „Hallo Jena!“ hat die virtuelle Hausbesetzung verstanden und freut sich für alle, die es sich in der Tristesse gemütlich machen, einen Freiraum erkämpfen und ihn erhalten können. VOKÜ- und Konzerteinladungen bitte nicht an uns!

  18. 18 Administrator 02. Dezember 2010 um 19:16 Uhr

    Ich als Administrator denke doch aber, dass ihr für den User ogungbure eure Argumente schon nochmal erklären solltet.

  19. 19 birte karalus 02. Dezember 2010 um 19:24 Uhr

    die einzige gemonie die von hallo jena ausgeht ist die hahahahaha-gemonie

  20. 20 matthias beltz 02. Dezember 2010 um 19:24 Uhr

    ich bin jetzt ernster, versprochen!

  21. 21 margot bichler 02. Dezember 2010 um 19:53 Uhr

    hat den mal jemand den Url gefragt wie er das findet? Ansonnsten schön geschrieben.

    Man kann Froh sein wenn man Arbeit hat
    herzlich, mb

  22. 22 Hallo Leipzig! 02. Dezember 2010 um 21:54 Uhr

    Es ist der Ruf nach Freiheit (für eine URL, was durchaus deppert ist) und nicht der Wunsch, sie an „Hallo Jena!“ zu übergeben, geäußert wurden.

    Richtig, solch eine hohle Forderung ist durchaus deppert. Aber warum fordert „Hallo Jena!“ denn dann genau diese depperte Freigabe des Blogs?

    Diese Linke-Szene-(An)deutungungen verstehen wir nicht. Bitte erklären.

    Ogungbure müsste schon etwas genauer nachfragen. Oder einfach noch 4x lesen, vielleicht wird’s dann!

  23. 23 Administrator 03. Dezember 2010 um 10:07 Uhr

    Also, es ist wohl sehr schwer Humor zu erklären. Wer beim Lesen von „Gebt den Blog frei! eijeijei eijeijeijei“ nicht mindestens ob der Lächerlichkeit dieser Aussage und der Referenz schmunzelt, dem kann ich nun irgendwie auch nicht helfen. Das ist dann einfach subjektiv und drauf geschissen. Aber wovon „Hallo Leipzig!“ nicht abrücken möchte

    1. Wir zählen Leipzig nicht als ostzonale Provinz, sondern als „letzte Bastion der ostzonalen Zivilisation“, was einer der Hauptgründe der Besetzung ist. Steht aber auch in unserem – wahrscheinlich zum Lesen zu langen – „Manifest“.
    2. Entgegen unserer Idee ist da nichts. Wir schützen unsere „liebgewonnene Heimat“, Leipzig, ja „gegen die provinziale Hegemonie“. Also gegen Euch, werte Lokalredakteure.

    ist uns nicht begreiflich. Was macht Leipzig zur Bastion? Und: Wie kann man ERNSTHAFT Blogs wie „Hallo Borna!“, „Hallo Chemnitz!“ oder „Hallo Jena!“ als provinziale Hegemonisten deuten?

    Was die Bitte um Erklärung („Diese Linke-Szene-(An)deutungungen verstehen wir nicht. Bitte erklären.“) angeht, rezitier ich euch mal:

    Oder einfach noch 4x lesen, vielleicht wird’s dann!

  24. 24 birte karalus 03. Dezember 2010 um 12:28 Uhr

    ich glaub ich habs verstanden: alle „coolen“ sollten dahinziehen, wos schön ist

  25. 25 cesar mboma 03. Dezember 2010 um 13:54 Uhr

    habt ihr mir gedroht? :((

  26. 26 Hallo Leipzig! 03. Dezember 2010 um 15:33 Uhr

    ERNSTHAFT?!

    es ist wahrlich schwer, humor zu verstehen. da nehmen wir uns scheinbar alle nichts.

  27. 27 Administrator 03. Dezember 2010 um 17:21 Uhr

    das stimmt :((

  28. 28 Leipziger Allerlei 03. Dezember 2010 um 17:35 Uhr

    Nach mittlerweile 28 Kommentaren hat sich „Hallo Leipzig“ wohl ins Aus gespielt. Spätenstens der hier nochmals zitierte Satz „Oder einfach noch 4x lesen, vielleicht wird’s dann!“ lässt darauf schließen, dass eigens erdachte (erhoffte) Grenzziehungen wohl nur Distinktionszickereien sind. Bitte alle mehr Lesen (in großstädtischen Bibliotheken)

  29. 29 forsythia 13. Dezember 2010 um 22:27 Uhr

    Die Leipziger haben vermutlich einfach nur Angst bald auch auf der heimischen Speisekarte zu stehen. („Hallo Halle!“ und „Hallo Riesa!“ fänd ich auch hochgradig unterstützenswert.)

  30. 30 Administrator 14. Dezember 2010 um 0:04 Uhr

    hahahaha
    geile photoshopbearbeitung :d/

  31. 31 Dr. Satori 16. Dezember 2010 um 1:22 Uhr

    Leipzig mal anders präsentiert:
    http://www.wundervolles-leipzig.de

  32. 32 Hallo Leipzig! 24. Dezember 2010 um 8:07 Uhr

    Hallo Ostdeutschland: Leipzig verspeist die Provinz zum Frühstück.

    So sieht es tatsächlich aus. Wir haben keine Angst, nur Hunger.

  33. 33 Illegal Geld verdienen 31. Dezember 2010 um 21:19 Uhr

    Da fragt man sich beim Durchlesen von hallojena.blogsport.de schon, ob man doof ist. Herzlichen Dank für Ihre Erläuterungen

  34. 34 leipziggernseltenbesuchen 04. Januar 2011 um 1:45 Uhr

    zu spät entdeckt, ändert aber nix an der immerwiedererkennnis…
    auch hier: leipzig anders als die andern hallos, aber immer das selbe leipzig. überall. witzig!

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