Was lange gärt, wird irgendwann gammlig

SAURE-GURKEN-ZEIT, das schönste Wort der deutschen Sprache. Dass die „Journalisten“ der OTZ tatsächlich kapitulieren … wer hätte es gedacht. Und auch noch zur schönen Sommerzeit. Beweise? fragt da der schlaue Leser. Na freilich! sagt „Hallo Jena!“. Unter der einzig wahren Überschrift Einen Tag in der Brühe: Saure-Gurken-Zeit in Jena firmiert das letzte Zucken der „Redaktion“, nämlich eine exakte Rezeptbeschreibung von Peter Hädrichs Einlegegurken (den „köstlich sauren Früchtchen“) und somit auch eine Selbstbeschreibung der redaktionellen Tätigkeit in thüringischen Journalistenklitschen:

Journalisten nennen es Saure-Gurken-Zeit, wenn viele Behördenmitarbeiter Sommerurlaub machen, weshalb keine knackigen Meldungen in der Redaktion anlanden.

Wir danken allen Mitarbeiter/innen der OTZ für ihre jahrelange Konservierungsarbeit an ostdeutschen Unerträglichkeiten, für ihr aufopferungsvolles Einkochen und Festfahren von Ressentiments und für ihr bittersüßes Einzuckern der Idiotie des flachen Landes.

Quelle: OTZ


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